Giering nochmal
7. August 2010 - 15:14 UhrNach mehreren Anfragen auf diversen Kanälen jetzt noch ein paar mehr Motive vom letzten Fototermin Frank Gierings. Mehr dazu hier im früheren Eintrag.
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Nach mehreren Anfragen auf diversen Kanälen jetzt noch ein paar mehr Motive vom letzten Fototermin Frank Gierings. Mehr dazu hier im früheren Eintrag.
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In unserem Gemeinschaftsbüro in Eimsbüttel, einem ehemaligen Ladengeschäft im Altbau, werden Räume frei: Sie sind 11,5 bzw. 32 qm groß. Der größere Raum bietet problemlos Platz für mehrere Schreibtische, kommt aber auch als Atelierraum in Frage. Als Fotostudio ist er allerdings nur bedingt geeignet, er kann zwar mit ausreichender Deckenhöhe dienen, aber mittendrin steht ein hinderlicher Pfeiler. Der hat sich auch störend bemerkbar gemacht, als wir hier neulich eine Tischtennisplatte aufgestellt haben. Die Miete inklusive sämtlichen Nebenkosten wie Heizung, Strom, Wasser, VDSL und Telefon beträgt für den kleinen Raum etwa 160 EUR und für den großen 370 EUR. Interessenten bitte bei mir melden. Für Weiterverbreitung des Angebots über Twitter oder Facebook wäre ich alter Social-Network-Muffel dankbar.
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Steffi Graf war neulich in Hamburg, um für ein Unilever-Produkt Werbung zu machen. Sie hat ein bisschen Miniaturtennis gespielt, in der neuen Firmenzentrale in der Hafencity und dann gab es auch noch eine großzügige Spende für einen guten Zweck. Die anwesenden Fotografen durften darum unter anderem wieder einmal das Überreichen monströs vergrößerter Schecks fotografieren, schön anachronistisch, wie es sich gehört.
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Letzte Woche ist die Schauspielerin gestorben und jetzt habe ich das Foto, das ich vor fast zwanzig Jahren in ihrer roten Resopalküche gemacht habe, doch noch rausgesucht. Das Fotografieren hatte ich damals noch nicht so sehr lange betrieben und bei einem entscheidenden Termin in der Fotoredaktion des Stern, wo ich zwecks Eigenwerbung mit einem Stapel Dias erschienen war, interessierte sich die damalige Fotochefin Elisabeth Biondi eigentlich nur für das Heidi-Kabel-Bild. Und das, ihren Fragen nach zu schließen, offenbar nur aufgrund der Kücheneinrichtung. In der folgenden Woche durfte ich dann aber trotzdem erstmals für den Stern fotografieren.

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Die Filmstarts vom 3.6. und 27.5.2010
Der Drehbuchautor Oren Moverman, beteiligt unter anderem am Buch von “Jesus’ Son“, hat mit Todd Haynes zusammen “I’m not there“, das einzige akzeptable Popbiopic geschrieben. Für sein Regiedebüt hat er im letzten Jahr viel Beifall bekommen, jetzt kommt es endlich in unsere Kinos.
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In den letzten Tagen war ich recht viel mit dem Auto in der Stadt unterwegs und das Fahren war wider Erwarten nicht sterbenslangweilig, sondern ein abwechslungsreiches Vergnügen. Denn auch wenn die lustigen Huppeleispisten jetzt weggetaut sind und man überhaupt nicht mehr schliddern kann, gibt es erfreulich viele neue Hindernisse, die die Fahrer selbst auf öden vierspurigen Einfallsstraßen vor interessante Herausforderungen stellen. Schlaglöcher, überall sind Schlaglöcher! Schade nur, das man allenthalben Trupps von Spaßverderbern mit leuchtorangenen Westen sieht, die eifrig damit beschäftigt sind, die Löcher zu stopfen. Doch haben sie keine Chance, den “Kampf zu gewinnen”, wie die Hamburger Morgenpost auf ihrer Seite eins verkündete: “Die Arbeiter schuften - aber die Füllungen für die Schlaglöcher halten nur drei Tage”. Wie schön, dann fahren wir das ganze Jahr weiter wie sonst nur im Urlaub und die Lokalpresse hat ein ergiebiges Dauerthema, mit dem sich immerhin alle auftretenden Nachrichtenlöcher füllen lassen.
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Hier herrscht jetzt ein paar Tage weihnachtliche Stille, ich melde mich kurz vor Jahresende wieder. Und widme mich dann auch nachträglich den Weihnachten gestarteten Filmen. Kommt alle gut durch die mehr oder weniger familiäre Feierei!
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Wir haben in Hamburg, der zweitgrößten Stadt im Land, Sitz von Gruner + Jahr, Spiegel, Zeit, Jahreszeiten Verlag, Bauer, Springer und zahlreichen kleineren Verlagen, keine vernünftige Lokalzeitung. Wer Nachrichten aus Hamburg lesen will, ist auf Verderb auf das Hamburger Abendblatt angewiesen, einem Blatt, das nicht einmal den Versuch unternimmt, mit den ernst zu nehmenden überregionalen Zeitungen mitzuhalten. Eigentlich unfassbar. Die einzigen Alternativen: Die Welt, auch aus dem Hause Springer, hat traditionell einen kleinen Lokalteil, ansonsten gibt es nur noch die Hamburg-Ausgabe der Bildzeitung und die “dümmste Zeitung der westlichen Welt”, wie Hermann Gremliza einst die Mopo, die Hamburger Morgenpost genannt hat, ein miserables Boulevardblatt, dem tapfer die St.-Pauli-Fans aus der Not heraus die Treue halten.
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Charlotte Gainsbourgs neues Album kommt im Januar heraus und dieses Mal hat Beck die Rolle eingenommen, die beim letzten Mal Air und Jarvis Cocker innehatten. Ich bin gespannt. Zwei Songs gibt’s vorab als MP3:
“IRM” und “Heaven Can Wait”
Und hier ist auch schon ein Video von Keith Schofield:
(via)
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Schön war’s, warm war’s und unaufdringliche, sympathische Strandhunde gab’s auch wieder.
Die Bude in der Heimat war dann bei der Ankunft so ausgekühlt, dass ich gleich mit meiner liebsten Entspannungsübung loslegen durfte: Brennholzzerkleinern im Keller. Mit der Kettensäge.

Ab sofort bin ich fern von Netzanschlüssen auf dem schönsten Zipfel des Kontinents und darum herrscht hier ein Weilchen Funkstille. Für diejenigen, die die Kinoprovinz vermissen, sei erneut auf die Trailerschau des Abspannsitzenbleibers verwiesen: Thomas Kögel ist offenbar raus aus dem Motivationsloch und sagt wieder wöchentlich kurz und bündig, warum man sich die meisten Filme dieser Tage sparen kann. Und welche man besser nicht verpassen sollte.
Friert schön.
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