Hamburch


Kurz, nah, Großbereich oder was?

27. März 2012 - 10:43 Uhr

 

Was für eine Erleichterung. Ich dachte immer, es läge an mir, dass ich am HVV-Fahrkartenschalter immer auf Verdacht irgendeinen Einzelfahrschein kaufe und nie weiß, wie weit ich damit fahren darf. Alle anderen schienen nie Probleme zu haben. Sven Dietrich, der Pop64-Blogger, hat sich die Mühe gemacht, das Tarifsystem des Hamburger Verkehrsverbunds gründlich zu untersuchen. Und siehe da: Es ist tatsächlich vollkommen bekloppt.

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Strandgesichter

6. Juli 2010 - 21:31 Uhr

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Vor ein paar Wochen haben wir das schon mal gemacht. Da kam mein Beitrag überhaupt nicht gut an. Entsprechend angestachelt habe ich eine Wiederholung des Wettbewerbs vorangetrieben. Die Teilnehmer waren sieben, elf, dreizehn und dreiundvierzig Jahre alt, der Austragungsort war der Hamburger Elbstrand. Die Jury bestand aus wehrlosen Strandpassanten, die wir aufgefordert haben, auf ihr Lieblingsgesicht zu zeigen. Unverfroren habe ich aus der Erfahrung des ersten Durchlaufs gelernt und auf Farbe gesetzt. Und mit deutlichem Abstand hat dann auch mein gelbhaariges, ziegeläugiges Wesen das Rennen gemacht. Den zweiten Platz teilten sich die ungleichen Gesellen in der obersten Reihe. Zum Glück erwiesen sich die minderjährigen Teilnehmer alle als gute Verlierer. Wie hättet Ihr entschieden?

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Kabelküche

21. Juni 2010 - 13:09 Uhr

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Letzte Woche ist die Schauspielerin gestorben und jetzt habe ich das Foto, das ich vor fast zwanzig Jahren in ihrer roten Resopalküche gemacht habe, doch noch rausgesucht. Das Fotografieren hatte ich damals noch nicht so sehr lange betrieben und bei einem entscheidenden Termin in der Fotoredaktion des Stern, wo ich zwecks Eigenwerbung mit einem Stapel Dias erschienen war, interessierte sich die damalige Fotochefin Elisabeth Biondi eigentlich nur für das Heidi-Kabel-Bild. Und das, ihren Fragen nach zu schließen, offenbar nur aufgrund der Kücheneinrichtung. In der folgenden Woche durfte ich dann aber trotzdem erstmals für den Stern fotografieren.

Vor dem Termin war mir Frau Kabel, ehrlich gesagt, völlig egal, aber die persönliche Begegnung machte sie mir ausgesprochen sympathisch. Und nach dem ich jetzt in der FAS einen im Wortlaut zitierten Ausschnitt eines NDR-Talkshow-Gesprächs, das Wolf Schneider mit ihr geführt hat, gelesen habe, ist sie mir noch ein paar Grad sympathischer geworden. Es geht darum, dass Ohnsorg-Stücke, wenig zeitgemäß, in der Regel mit einer Trauung enden:

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Gleiten statt Glühwein

27. Januar 2010 - 14:00 Uhr

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Wir sind hier in Hamburg allesamt fixiert auf das Winter für Winter erhoffte Zufrieren der Alster. Wenn es dann mal passiert und die Eisfläche zum Betreten freigegeben wird, wie zuletzt vor dreizehn Jahren, löst das einen einzigartigen kollektiven Freudentaumel aus, über Klassen- und alle sonstigen Schranken hinweg. WM-Siege und Wiedervereinigungen werden in der Hansestadt vergleichsweise kühl und vor allem von weniger Personen gefeiert. Sobald das Thermometer mal unter Null fällt, thematisiert die Lokalpresse die Chancen auf ein „Altereisvergnügen“ und dieses Jahr, in dem  es dann wirklich mal wieder kalt genug ist, herrscht entsprechend große Aufregung.

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Das große Klinkenputzen (3)

7. Oktober 2009 - 21:37 Uhr

Spiegel

Kurz war mein Besuch im schicken Kallmorgen-Hochhaus an der Brandstwiete, das nur noch wenige Monate die Spiegel-Redaktion beherbergt. So kurz, dass ich nur, zack zack, ein paar Fotos zeigen konnte und schon war ich wieder draußen. Die Hälfte der Bildredaktion war krank oder aus anderen Gründen abwesend, der Rest der Mannschaft hatte dementsprechend viel zu tun. Und die paar anderen Angestellten im Haus, denen ich gern einen Besuch abgestattet hätte, waren auch alle weg oder gerade in Besprechungen. „Du weißt ja, wie es ist …“, hat jedenfalls keiner gesagt. Wahrscheinlich hat die Zeit dafür einfach nicht gereicht.

Das werde ich also bald wiederholen müssen. Mal gucken, ob ich dann jemanden dazu kriege, mir das Schwimmbad im Keller zu zeigen, das einst, wie die gesamte Innengestaltung, knalligst von Verner Panton designt wurde und seit Ewigkeiten nur noch zur Aktenaufbewahrung genutzt wird. Wenn der Spiegel draußen ist, wird es im Zuge der Asbestsanierung für immer verschwinden. Wie die Kantine auch.

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Im Promiviertel

6. Oktober 2009 - 23:38 Uhr

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In der „Welt kompakt“ wurden Tokio Hotel letzte Woche auf einer Doppelseite gefeiert, weil sie „wieder da“ seien. Über obigen Satz mit der schönen fetten Hervorhebung habe ich mich sehr gefreut. Und damit auch Nicht-Hamburger den Witz verstehen, hier ein paar extra angefertigte Fotos aus Bahrenfeld:

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