27. Oktober 2009 - 15:00 Uhr
“Du weißt ja, wie es ist …” hat zwar keiner gesagt, dafür aber “die Zeiten sind endgültig vorbei”. Gemeint waren die Zeiten, in denen man für gutes Geld groß angelegte Serien fotografieren konnte. Zu hören bekam ich das beim “Manager Magazin”, einem weiteren Wirtschaftstitel, der wirtschaftlich auch schon bessere Zeiten gesehen hat. weiterlesen...
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7. Oktober 2009 - 21:37 Uhr

Kurz war mein Besuch im schicken Kallmorgen-Hochhaus an der Brandstwiete, das nur noch wenige Monate die Spiegel-Redaktion beherbergt. So kurz, dass ich nur, zack zack, ein paar Fotos zeigen konnte und schon war ich wieder draußen. Die Hälfte der Bildredaktion war krank oder aus anderen Gründen abwesend, der Rest der Mannschaft hatte dementsprechend viel zu tun. Und die paar anderen Angestellten im Haus, denen ich gern einen Besuch abgestattet hätte, waren auch alle weg oder gerade in Besprechungen. “Du weißt ja, wie es ist …”, hat jedenfalls keiner gesagt. Wahrscheinlich hat die Zeit dafür einfach nicht gereicht. weiterlesen...
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2. Oktober 2009 - 19:20 Uhr

Noch ein Termin bei Gruner und Jahr, diesmal weit weg vom Baumwall, in Othmarschen, am Rande einer neuen Wohnsiedlung mit Blick auf Spielplätze und Gärten. Hier residieren die Redaktionen der Abteilung Corporate Publishing, also all die Magazine, die im Auftrag von Unternehmen produziert werden und der einzige Printbereich des Unternehmens, für den G+J-Chef Bernd Buchholz weiteren Ausbau in Aussicht gestellt hat. Und wie ist die Stimmung beim Lufthansa Magazin, dem langjährigen CP-Flaggschiff des Hauses? “Du weißt ja, wie es ist …”, hier fällt er das erste Mal, der Satz. Jaja, ich weiß wie es ist. Darum bin ich ja da. Und all die freiberuflichen Kollegen, die gestern und morgen und übermorgen vorbeikommen, denen geht’s auch nicht anders. weiterlesen...
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24. September 2009 - 15:03 Uhr

Geschäftstüchtigere Kollegen bombardieren ihre potentiellen Kunden wahrscheinlich unentwegt auf allen medialen Wegen mit ständig neuer und ansprechender Eigenwerbung. Ich dagegen habe mich dämlicherweise schon ewig nirgendwo blicken und nichts von mir hören lassen, eine denkbar ungünstige Voraussetzung um als Freiberufler im Jahr des großen Anzeigenrückgangs den Kopf über Wasser zu behalten. Um im Bild zu bleiben: Wir Freien treiben da schiffbrüchig auf stürmischer See und versuchen uns von den leckgeschlagenen großen Dampfern ringsum tageweise anheuern zu lassen.
Die ersten von uns sind schon abgesoffen oder bieten jetzt “die andere Hochzeitsfotografie” an, während ich sanft geschlummert und gar nicht gemerkt habe, dass mein Floß stark an Seetüchtigkeit verloren hat. weiterlesen...
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