Jaqee nochmal

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Droht leider auch völlig unterzugehen: Über Jaqee hatte ich zum Erscheinen des Albums hier etwas geschrieben, leider hat sich ansonsten keine Sau dafür interessiert – keine einzige Rezension habe ich entdeckt – obwohl es ein ganz wunderbares Retro-Reggae-und-Ska-Album ist, dass, ähnlich wie die Produktionen von Mark Ronson, trotzdem erstaunlich modern klingt. Und was für eine Stimme sie hat! Es ihr dritter Versuch, in Schweden hatte sie bereits 2005 ein R&B-Album aufgenommen und 2007 folgte „Nouvelle d’Amour“, das schön spröde instrumentiert ist und bei iTunes unter der Kategorie „Rock“ gelistet wird. Hier eine Hörprobe:


In Frankreich sind sie jetzt drauf gekommen, dass das alberne Cover und der Titel des aktuellen Albums, der ausgerechnet vom einzig wirklich blöden Song übernommen wurde, vielleicht Schuld am ansonsten völlig unverständlichen Misserfolg tragen. „Kookoo Girl“ heißt da jetzt „Land Of The Free“ und sieht in der neuen Verpackung so aus:

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jaqee

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Vielleicht nützt es ja etwas.
Ein paar Auftritte in Deutschland sind angekündigt, bislang hat sie nur ein klitzekleines Konzert in Berlin gegeben, wo sie übrigens zur Zeit auch wohnen soll.

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JAQEE
Kokoo Girl

Rootdown 13065, 12 Tracks, Website

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