Neu im Kino: Apatow, Zauberer und Islamisten

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Die Filmstarts vom 3.9.2010

Passend zur wenig ergiebigen Kinowoche und auch passend zu meiner verfügbaren Zeit gibt es hier diesmal eine Sparausgabe. Wenig Worte, kein Bild und kein Video.

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Die Neustarts:

  • Eine von Judd Apatow produzierte Komödie um einen abgehalfterten Popmusiker, der seinen ersten Auftritt als Nebenfigur in dem früheren Apatow-Film „Nie wieder Sex mit der Ex“ („Forgetting Sarah Marshall“) hatte. Bietet wohl wieder die typische Mischung aus Derb- und Sanftheit und gehört offenbar zu den besseren Filmen aus der Komödienwerkstatt. Mit Russel Brand und Jonah Hill in den Hauptrollen. („Männertrip„)
  • Ein Film um einen lieben Zauberer und seinen Zauberlehrling im Kampf gegen die Kräfte des Bösen, bombastischer Quatsch für Zehnjährige. Mit Nicholas Cage. („Duell der Magier„)
  • Eine Doku über die Affenforscherin Jane Goodall. („Jane’s Journey – Die Lebensreise der Jane Goodall„)
  • Ein bosnisches Drama um eine Stewardess, die versucht damit zurecht zu kommen, dass ihr Kerl zum Islamisten wird. Regie führte Jasmila Zbanic, die auch „Esmas Geheimnis“ gedreht hat. („Zwischen uns das Paradies„)
  • Eine Dokumentation über den Schweizer Regisseur Daniel Schmid. („Daniel Schmid – Le chat qui pense„)
  • „Avatar“ wird erneut in die Kinos geschickt, in einer „Special Edition“ mit acht zusätzlichen Minuten. Eine Gelegenheit für alle, die den Film noch nicht kennen, ihn doch noch auf der großen Leinwand in 3D zu sehen. Der Unterschied zur ersten Fassung soll nicht der Rede wert sein.
  • Und eine Romcom mir Drew Barrymore. („Verrückt nach Dir„)

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Wo was überhaupt läuft, kriegt man wie immer am besten bei Moviepilot heraus. Ines Walk erstellt bei Filmzeit die nützlichsten Pressespiegel im deutschsprachigen Raum und Christoph Jochems versammelt akribisch Unmassen von hilfreichen Links bei Filmz.de.

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„Ist das Kino wichtiger als das Leben?“ hat Francois Truffaut sich bekanntermaßen immer wieder gefragt. Meine Antwort lautet: „Nein“. Vielleicht lass ich das hier auch in Zukunft ganz sein.

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Kinoprovinz – Vorurteile statt Filmkritik Kommentare deaktiviert für Neu im Kino: Apatow, Zauberer und Islamisten

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