Alternative zum Fotografieren

Sondermann

Von Bernd Pfarr, dem einzigen Zeichner und Maler, der dem großen F.K. Waechter in seiner Viel- und Feinsinnigkeit  je das Wasser reichen konnte und darum zurecht mit „Sondermann“ viele Jahre lang den Platz in der Titanic belegte, der vorher für Waechters „stilles Blatt“ reserviert war. Die Komik pendelt zwischen durchgeknallt, absurd und frech pointenfrei, der Tonfall lappt ab und an ins Melancholische und politische Korrektheit spielt erfreulicherweise überhaupt keine Rolle („Negerradio, ich liebe Dich!“).

Beide sind sie nun schon ein paar Jahre tot und kein tröstender Ersatz ist in Sicht.

Der „Sondermann“-Prachtband des Steidlverlags ist leider vergriffen, die Restauflage ist Anfang des Jahres bei Zweitausendeins zu einem unanständig niedrigen Preis weggegeben worden. Für 2010 hat Steidl aber eine Neuauflage angekündigt.

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