Mehr oder weniger unverbesserlich

28. Juli 2013 - 11:48 Uhr

Die zweite Brille auf meiner Nase für den stereoskopischen Firlefanz war bei Betrachtung beider Filme nötig, die noch weitere Gemeinsamkeiten haben, handelt es sich doch jeweils um die erste Fortsetzung bekannter amerikanischer Animationsfilme: „Die Monster Uni“, ein Prequel von „Die Monster AG“ und „Ich – einfach unverbesserlich 2“.

Pixars ursprünglicher Monsterfilm hat mir seinerzeit zugesagt, mich erfreute die originelle Konstruktion der zwei parallelen Welten, der Monster- und der Menschenwelt, in deren Kinderzimmer die Monster sich organisiert einschleichen, die Idee, dass die Schreie erschreckter Kinder als Energiequelle dienen, der Dreh, dass die professionellen „Schrecker“ selbst große Angst vor ihren vermeintlich höchst giftigen Opfern haben, all die innerlich wie äußerlich gelungen gestalteten Monstercharaktere wie die eigentliche Handlung, die dadurch ins Rollen gebracht wird, dass eines der gefürchteten Kinder versehentlich die Welten wechselt. Das Tempo ist hoch und die Mischung aus Komik (schätzungsweise 60%), Action (ich sage mal 35%) und Sentimentalität (5%) stimmt.

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